Runder Tisch Palliativpflege und -medizin tagte im Verwaltungszentrum Mühlentor

Am 6. Mai fand im Verwaltungszentrum Mühlentor ein fachlicher Austausch des „Runden Tisches Palliativpflege und -medizin“ statt. Teilgenommen haben Senatorin Steinrücke, Vertreterinnen und Vertreter sowie Vorstandsmitglieder des Gesundheitsnetzwerks, Fachakteurinnen und Fachakteure aus dem Gesundheits- und Sozialbereich der Hansestadt Lübeck sowie die Netzwerkkoordinatorin.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die Weiterentwicklung des Runden Tisches sowie die Stärkung der Vernetzung aller Beteiligten. Beschlossen wurde unter anderem, den Kreis der Teilnehmenden auf alle Akteure des Kernnetzwerks in Lübeck auszuweiten. Darüber hinaus sollen weitere zentrale Akteurinnen und Akteure sowie sämtliche Versorgungsbereiche in Lübeck noch stärker eingebunden werden.

Vorgestellt wurde außerdem das 2. Lübecker Forum Hospiz- und Palliativversorgung. Ein besonderes Augenmerk galt der Bedeutung ambulanter Hospizdienste und ihrer unverzichtbaren Arbeit in der Begleitung schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen – sowohl im Erwachsenenbereich als auch in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen.

Auch die Angebote der Trauerarbeit wurden thematisiert. Da diese bislang häufig nicht finanziert sind, soll ihre Bedeutung künftig stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung und der Gesundheitsberichterstattung rücken.

Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Einbindung von Schulen, um die Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer frühzeitig gesellschaftlich zu verankern und die Sensibilität für diese Themen zu fördern.

Der Runde Tisch wird den Austausch fortsetzen und die Vernetzung der beteiligten Akteurinnen und Akteure weiter stärken, um die palliative Versorgung und Begleitung in Lübeck nachhaltig weiterzuentwickeln.

Runder Tisch Palliativpflege und -medizin tagte im Verwaltungszentrum Mühlentor
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