AG Langzeitpflege

Zielsetzung

Die Arbeitsgruppe hat das übergeordnete Ziel, die vielfältigen Herausforderungen in der palliativen Versorgung innerhalb der Langzeitpflege zu identifizieren und gezielt anzugehen. Durch die systematische Erfassung bestehender Probleme sollen praxisorientierte Lösungsansätze entwickelt werden, die eine effektive Umsetzung in der täglichen Versorgung ermöglichen.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Schnittstellen zwischen Krankenhäusern, Hausärztinnen und Hausärzten, spezialisierten ambulanten Palliativdiensten (SAPV), Hospizdiensten sowie stationären Langzeitpflegeeinrichtungen. Sowohl ambulante als auch stationäre Versorgungsformen werden berücksichtigt. Die zentrale Frage lautet: Wie kann durch stärkere Vernetzung und Kooperation die Versorgung von Bewohnerinnen und Bewohnern in der Langzeitpflege, insbesondere in herausfordernden Versorgungssituationen, nachhaltig verbessert werden?

Aufgaben

Die Arbeitsgruppe verfolgt konkrete Aufgaben, um ihre Zielsetzung umzusetzen:

  • Identifikation bestehender Probleme in der palliativen Versorgung innerhalb der Langzeitpflege
  • Erarbeitung gezielter Unterstützungsmaßnahmen für Pflegefachpersonen, Ärzt:innen sowie SAPV-Teams
  • Intensiver Austausch unter allen Beteiligten, inklusive Diskussion von Best-Practice-Beispielen und Fortbildungsangeboten
  • Entwicklung praxisnaher Umsetzungsvorschläge, insbesondere für Schnittstellenmanagement und Vernetzung
  • Unterstützung bei der Implementierung der gesundheitlichen Versorgungsplanung (§ 132g SGB V)

Mitglieder

Die AG setzt sich aus Fachkräften verschiedener Bereiche zusammen, um eine umfassende Perspektive sicherzustellen:

  • Ärzt:innen aus Krankenhäusern und Hausarztpraxen
  • Mitarbeitende der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV)
  • Fachkräfte aus der stationären Langzeitpflege
  • Weitere Interessierte aus Hospizdiensten, Pflegeberatung und Netzwerkkoordination

Arbeitsweise und Treffen

Die Treffen der AG finden ausschließlich in Präsenz statt, um einen intensiven Austausch und direkte Zusammenarbeit zu fördern. Die Treffen erfolgen einmal im Quartal.

Nächstes Treffen:

  • Datum: 24.04.2026 (Beispiel)
  • Ort: PZTA (Beispiel)

Bei Interesse an einer Mitarbeit können Interessierte, die Netzwerkkoordinatorin für den hospizlich- palliativen Bereich Julia Bernstorff, kontaktieren: bernstorff@gesundheitsnetzwerk-luebeck.de

Ergebnisse und aktuelle Themen

Bei dem ersten Treffen der AG wurden zentrale Fragestellungen und konkrete Probleme der Langzeitpflege identifiziert. Dabei wurde deutlich, dass die gesundheitliche Versorgungsplanung nach § 132g SGB V ein wertvolles Instrument für stationäre Pflegeeinrichtungen darstellen kann und dadurch die Förderung ein wichtiges Anliegen ist.

Aktuelle Schwerpunkte:

Der aktuelle Schwerpunkt liegt auf der Förderung der gesundheitlichen Versorgungsplanung gemäß § 132g SGB V. Die AG möchte dieses Konzept in Lübeck bekannter machen, seine Umsetzung in Pflegeeinrichtungen vorantreiben und dabei praxisnahe Modelle des Advance Care Planning (ACP) vorstellen und diskutieren.

  • Unterstützung der Umsetzung der gesundheitlichen Versorgungsplanung (§ 132g SGB V)
  • Austausch über Advance Care Planning (ACP) und verschiedene Umsetzungskonzepte
  • Zusammenarbeit mit Lübecker Pflegeeinrichtungen zur praktischen Implementierung
  • Teilnahme der AG beim 2. Lübecker Forum HOSPIZ- UND PALLIATIVVERSORGUNG
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