Digitale Vernetzung und Infrastruktur

Zielsetzung

Die Kernfrage der AG lautet: „Wie können digitale Vernetzung und Infrastruktur die Versorgung schwerstkranker und palliativer Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessern?“ Ausgangspunkt ist die Annahme, dass der Ausbau digitaler Infrastrukturen einen deutlichen Mehrwert für die Versorgung dieser Patientengruppe bieten kann.

Ein zentrales Ziel ist die Verbesserung der digitalen Vernetzung der Versorgenden durch die Entwicklung praxisnaher Lösungen. Diese sollen dazu beitragen, Zeitverluste zu reduzieren und das Zusammenspiel aller an der Versorgung beteiligten Akteure zu optimieren. Die dadurch gewonnene Zeit soll direkt in die Betreuung und Versorgung der Patientinnen und Patienten fließen, um eine stärker patientenzentrierte Versorgung am Lebensende zu ermöglichen.

Aufgaben

Zunächst sollen die bestehenden digitalen Infrastrukturen in Lübeck und Umgebung erfasst werden: Welche Systeme sind derzeit im Einsatz, wie sind sie ausgerichtet, und welche Potenziale zur Verbesserung bestehen? Ebenso ist zu prüfen, ob eine Anbindung an die Telematikinfrastruktur gegeben ist. Darauf aufbauend sollen Schnittstellen analysiert und mögliche einheitliche Netzwerkstrukturen identifiziert werden, die ein zeiteffizientes Arbeiten unterstützen.

Mitglieder

Die AG setzt sich aus Fachkräften verschiedener Bereiche zusammen, um eine umfassende Perspektive sicherzustellen und alle Bereiche mit einzubeziehen:

  • Ärzt:innen
  • Mitarbeitende der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV)
  • Fachkräfte aus der ambulanten und stationären Langzeitpflege
  • Weitere Interessierte aus Gesundheitsversorgung und Netzwerkkoordination
  • Gesundheitsdienstleister

Arbeitsweise und Treffen

Die Treffen der AG finden, je nach Inhalt Digital oder in Präsenz statt. Die Treffen erfolgen einmal im Quartal.

Nächstes Treffen:

  • Datum: 24.04.2026 (Beispiel)
  • Ort: PZTA (Beispiel)

Bei Interesse an einer Mitarbeit können Interessierte, die Netzwerkkoordinatorin für den hospizlich- palliativen Bereich Julia Bernstorff, kontaktieren: bernstorff@gesundheitsnetzwerk-luebeck.de

Ergebnisse und aktuelle Themen

Im ersten Austausch wurden bereits Schnittstellen identifiziert und verschiedene Dokumentationsabläufe dargestellt. Dabei zeigten sich zahlreiche Ansätze mit Optimierungspotenzial, um die Versorgung stärker patientenzentriert zu gestalten. Die fortschreitende Digitalisierung weist insgesamt auf eine positive Entwicklung für die Versorgung schwerstkranker und palliativer Menschen hin. Digitale Visiten stellen dabei eine wertvolle Unterstützung in der Versorgung dar. Besonders im ambulanten und stationären Bereich – auch ohne SAPV – können dadurch deutliche Verbesserungen erreicht werden.

Aktuelle Schwerpunkte:

  • die AG so zu vergrößern, dass effektiv gearbeitet werden kann und eine Beteiligung aller Bereiche sichergestellt ist
  • zukunftsweisende digitale Strukturen sowie die Nutzung sicherer KIM-Adressen voranzubringen
  • Teilnahme der AG beim 2. Lübecker Forum HOSPIZ- UND PALLIATIVVERSORGUNG
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